May
10

2007

Auf dem Nam Ou nach Luang Prabang


Bei Nieselregen laden wir Artax und Ygramul auf so eine Art Motorkanu und schippern zusammen mit dem Bootsfuehrer und seiner Frau durch die eindrueckliche Flusslandschaft Richtung Luang Prabang…

Unterwegs sehen wir viele Inselchen, Stromschnellen, Dschungel-Berge und kleine Doerfer am Flussufer. Ueberall stehen Fischer im Fluss, werfen ihre Netze aus oder kontrollieren die Reusen. Ihre Kids winken uns begeistert zu.

Ploetzlich kratzt das Boot einem der vielen Felsen unter der Wasseroberflaeche entlang. Der Bootsfuerer lacht und seine Frau flucht. Wir halten an, er zieht sich kurzerhand bis auf die Unterhose aus, steigt ins Wasser und montiert eine neue Schraube.

Ohne Fahrtwind ist die Hitze so drueckend, dass wir uns halbtot durch Luang Prabangs unzaehlige Tempel schleppen und dann im Schatten die suessesten Mangos unseres Lebens verdruecken.


Einer der unzaehligen Tempel in Luang Prabang

Erst beim Nightmarket werden wir wieder lebendig. Wie Gluehwuermchen haengen unzaehlige Lampen ueber der Ware, die die Marktfrauen mitten auf der Strasse ausgebreitet haben. Ich bin von diesem fast tonlosen Spektakel genauso begeistert wie von den Seidetuechern, die sie zum Verkauf anbieten.

Mit einem Tuk Tuk fahren wir zum Tat Sae. Unterhalb dieses Wasserfalls plaetschert das kuehle Nass durch verschiedene idyllisch aussehende Pools. Um diese Zeit ist die Touristenschwemme zum Glueck schon vorbei und dem Badespass steht nichts im Wege. Sogar ein Tarzan-Seil ist schon installiert!

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